Generelle Informationen


Wissenswertes zu "Exchange Online Protection"

Der Cloud-basierte E-Mail-Filter von Microsoft ist recht aggressiv, daher sollten sie ihren Junk-Ordner und Ihre Quarantäne-Seite regelmässig auf falsch klassifizierte Nachrichten überprüfen.

  • Quarantäne Mails enthalten einen direkten Link auf die Quarantäne Webseite.
  • Persönliche Listen für Sichere- und Blockierte-Absender werden in Outlook oder Outlook im Web verwaltet (Junk-Mail Einstellungen).
  • Allow-List Einträge gelten für E-Mails, die als "Spam / Junk" eingestuft wurden, aber nicht für E-Mails, die als als "Spoof" oder "Phishing" unter Quarantäne gestellt wurden.
  • Es werden nicht nur ein- sondern auch aus-gehende E-Mails gefiltert. Selbst der interne Mailverkehr wird einigen grundlegenden Prüfungen unterzogen.
  • In  Quarantäne gestellte Nachrichten bleiben 30 Tage lang in der Quarantäne, danach werden sie gelöscht.
  • Die Überprüfung von URLs in E-Mail-Nachrichten schützt vor bösartigen Links, die bei Phishing und anderen Angriffen verwendet werden. (Sichere Links / time-of-click protection)
    Sichere Links / time-of-click protection ist ist nur für Microsoft Mail-Clients verfügbar die mit Cloud-basierten Postfächern verbunden sind.

Mails als Spam/Junk- oder Phishing oder eben kein Junk (False Positiv) an Microsoft melden

Durch ihre Meldungen lernt die KI, wie sie Mails klassifizieren soll.

Outlook-App Nachricht Melden


Eigenschaften der Quarantäne-Report-Nachrichten von EOP

Absender-Adresse: quarantine@messaging.microsoft.com

Betreff: Microsoft 365-Sicherheit: Sie haben Nachrichten in Quarantäne

Inhalt-Beispiel:


warning Hinweis zum Punkt >Freigabe anfordern<

Die Anforderungen für zurückgehaltene E-Mails werden höchstens einmal täglich an Arbeitstagen von einem Sicherheits-Administrator der ETH Zürich manuell kontrolliert und nach ermessen freigegeben.



Mails von shared Mailboxen die in Quarantäne sind überprüfen

Öffnen sie https://security.microsoft.com/quarantine und melden sie sich mit ihrem berechtigten ETH-Username an.
Klicken sie auf das Filter-Symbol, rechts neben dem Suchfeld.
Tragen sie bei Empfängeradresse die E-Mail der shared Mailbox ein und klicken sie auf übernehmen.
Nun erscheinen die Mails in der Liste und können überprüft werden.
Existieren weitere Alias-Mailadressen, müssen diese einzeln erneut eingetragen werden.


Nicht erlaubte Anhänge - Liste der ETH Zürich

Folgende Anhängetype werden nicht akzeptiert.

Die Einschränkung gilt sowohl für eingehende, ausgehende und auch interne E-Mails.

File extension RegelKommentar
aceDefaultCompressed archive
aniDefaultAnimated mouse cursors
apkDefaultAndroid package
app DefaultApplication
appxDefaultWindows application
arjDefaultCompressed files
batDefaultBatch file
cabDefaultCabinet (archive)
ceoETH
chmETHMS compiled HTML file
cmdDefaultBatch file
cnfETHConfiguration file
comDefaultExecutable
cplETHControl panel file
debDefaultDebian package
dexDefaultDalvik EXecutable
dllDefaultWindows library
docmDefaultWord macro file
elfDefaultExecutable and linkable file
exeDefaultExecutable
htaDefaultHTML Application
imgDefaultDisk image
inetlocETHApple Finder internet location format
insETHWindows dialup configuration
isoDefaultDisk image
jarDefaultJava executable
jnlpDefaultJava network launching protocol
jobETHWindows task scheduler instructions
jseETHVisual studio
kextDefaultKernel extension
lhaDefaultCompressed archive
libDefaultLibrary
libraryDefaultLibrary
lnkDefaultLink files
lzhDefaultCompressed archive
machoDefaultMach-O object file
madETHMicrosoft access
mafETHMicrosoft access
magETHMicrosoft access
mamETHMicrosoft access macro
maqETHMicrosoft access
marETHMicrosoft access
masETHMicrosoft access
mavETHMicrosoft access
mawETHMicrosoft access
mscDefaultMicrosoft management console
msiDefaultMicrosoft software installer
msixDefaultWindows application package
mspDefaultWindows installer patch file
mstDefaultWindows installer setup transform
pifDefaultProgram information files
ppaDefaultPowerPoint
ppamDefaultPowerPoint add-on
regDefaultWindows registry file
revDefaultRecovery volume
scfDefault

Windows shell command file

scrDefaultWindows screen saver file
sctDefaultScriplet
shbETHWindows shortcut
shsETHShell scrap object
svgETH

XML Scalable Vector Graphics

sysDefaultWindows system file
uifDefaultCompressed disc image
vbDefaultVisual basic
vbeDefaultVBScript
vbsDefaultVisual basic script
vxdDefaultApplication helper
wscDefaultWindows script component
wsfDefaultWindows script
wshDefaultWindows script host control
xllDefaultExcel add-in
xlsbETHExcel binary workbook
xnkETHMicrosoft Exchange shortcut
xzDefaultCompressed archive
zDefaultCompressed archive

Automatische Bereinigung (Zero-Hour Auto Purge, ZAP)

ZAP (Zero-Hour Auto Purge) ist ein Schutzfeature in Exchange Online Protection (EOP), das schädliche Phishing-, Spam- oder Schadsoftwarenachrichten, die bereits an Exchange Online Postfächer übermittelt wurden, rückwirkend erkennt und neutralisiert.

ZAP sucht und führt automatisierte Aktionen für Nachrichten aus, die sich bereits im Postfach eines Benutzers befinden. Die Suche von ZAP ist auf die letzten 48 Stunden der zugestellten E-Mails beschränkt. Benutzer werden nicht benachrichtigt, wenn ZAP eine Nachricht erkennt und löscht.

Detailierte Informationen zu ZAP hier auf der Microsoftseite.