Förderrichtlinie ETH Zürich

Die ETH-Bibliothek fördert Article Processing Charges (APCs) grundsätzlich nur dann, wenn den Autorinnen und Autoren keine anderen Fördermittel zur Verfügung stehen (vgl. APC-Richtlinien der ETH Zürich). 

Förderrichtlinie SNF

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) finanziert APCs für Artikel, die aus von ihm geförderten Projekten entstehen, sofern die Publikation in einer reinen Open-Access-Zeitschrift erfolgt. Die Finanzierung erfolgt unabhängig vom Projektbudget und kann auch nach Projektende in Anspruch genommen werden. Die genauen Förderbedingungen und die Beschreibung des Vorgehens zum Übermitteln einer APC-Rechnung finden Sie auf der entsprechenden Webseite des SNF

Artikel in Special Issues

Ab Februar 2024 finanziert der SNF keine Artikel in Special Issues mehr (vgl. Newsmeldung des SNF). Die Regelung gilt für Artikel, die ab 1.2. beim Verlag eingereicht werden.

Vorgehen bei SNF-geförderten Publikationen für ETH-Angehörige

In reinen Gold-Open-Access-Zeitschriften (vgl. DOAJ) 

Bei Verlagen, mit denen die ETH-Bibliothek eine Vereinbarung zur Kostenübernahme hat

Dies betrifft die Verlage Copernicus, Frontiers, IEEE, MDPI, Optica und PLOS sowie die reinen OA-Zeitschriften von Wiley und Springer Nature.

  • Geben Sie das SNF Funding in den Acknowledgements des Artikels an.
  • Geben Sie das SNF Funding beim Einreichen des Artikels im Manuscript Submission System des Verlags an.
  • Schlägt Ihnen der Verlag aufgrund Ihrer Affiliation oder E-Mail-Adresse im Einreichprozess vor, dass die ETH Zürich bzw. die ETH-Bibliothek die Kosten übernehmen kann, nehmen Sie dies - wenn immer möglich - nicht in Anspruch bzw. wählen Sie diese Option ab.
  • Fordern Sie eine individuelle, auf Ihren Namen ausgestellte APC-Rechnung vom Verlag an und reichen diese beim SNF via ChronosHub zur Finanzierung ein.

Die ETH-Bibliothek behält sich vor, die Finanzierung von Artikeln, die trotz SNF-Förderung von den Verlagen zur Bezahlung an die ETH Zürich geleitet werden, abzulehnen. In diesem Fall erhält der Autor bzw. die Autorin nach der Ablehnung durch die ETH-Bibliothek eine Rechnung vom Verlag, die wie oben beschrieben an den SNF zur Bezahlung eingereicht werden kann.

Ausnahmen von dieser Regelung:

  • Konsortialverträge: Mit den Verlagen Elsevier, CUP, IOP, Karger, Sage sowie Taylor & Francis existieren spezielle Konsortialverträge, welche sämtliche SNF-geförderten Artikel einschliessen. Bei diesen Verlagen müssen Sie die Finanzierung durch die ETH Zürich daher selbst in Gold-Open-Access-Zeitschriften (die im Agreement enthalten sind) nicht abwählen.
  • Artikel in Special Issues: Erscheint Ihr Artikel in einem Special Issue (z.B. bei MDPI) oder in einem Research Topic (z.B. bei Frontiers) übernimmt der SNF die APCs ab 1.2.2024 nicht mehr. Diese APCs können über die ETH-Bibliothek finanziert werden.

Bei Verlagen, mit denen die ETH-Bibliothek noch keine Vereinbarung zur Kostenübernahme hat

  • Geben Sie das SNF Funding in den Acknowledgements des Artikels an.
  • Geben Sie das SNF Funding beim Einreichen des Artikels im Manuscript Submission System des Verlags an.
  • Wird die Rechnung nicht direkt vom Verlag an den SNF übermittelt, reichen Sie diese beim SNF via ChronosHub zur Finanzierung ein.

Da der SNF die APC-Finanzierung von Artikeln aus SNF-geförderten Projekten übernimmt, ist keine entsprechende Förderung durch die ETH-Bibliothek mehr nötig. Eine Antragstellung zur Kostenübernahme an die ETH-Bibliothek ist dadurch hinfällig.

In Hybrid-Zeitschriften (vgl. FAQ)

Der SNF stellt keine Fördermittel für Open-Access-Publikationen in Hybrid-Zeitschriften zur Verfügung.

Für SNF-geförderte Artikel in Hybrid-Zeitschriften können Sie in der Regel die Open-Access-Förderung durch die ETH-Bibliothek in Anspruch nehmen, sofern die Zeitschrift Teil einer Vereinbarung zur Kostenübernahme ist. Einzige Ausnahme ist derzeit der Verlag ACS: hier sind SNF-geförderte Artikel aus der Vereinbarung ausgeschlossen.

Sollten Sie in einer Hybrid-Zeitschrift publizieren, mit der die ETH-Bibliothek keine Vereinbarung zur Kostenübernahme hat, können Sie Ihren Artikel kostenlos über den sogenannten Grünen Weg zweitveröffentlichen.


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